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Richtiges Leinenführigkeitstraining für Anfänger

27 Feb 2026 0 Kommentare

Die Leinenführigkeit gehört zu den Grundlagen der Hundeerziehung. Ein Hund, der an lockerer Leine geht, ist nicht nur entspannter, sondern auch sicherer unterwegs. In diesem Artikel erfährst du alles über die Psychologie hinter dem Ziehen an der Leine, Trainingsmethoden und typische Fehler, die Anfänger häufig machen.

Warum Hunde an der Leine ziehen

Hunde ziehen aus verschiedenen Gründen an der Leine:

  • Neugier: Sie wollen die Umgebung erkunden und schnüffeln.
  • Aufregung: Vor allem junge Hunde zeigen überschüssige Energie durch Ziehen.
  • Fehlende Kommunikation: Viele Hunde verstehen nicht, dass die Leine Grenzen setzt.
  • Instinktives Verhalten: Jagd- oder Herdentrieb kann Ziehen auslösen.

Das Wissen über die Ursache hilft, die passende Trainingsmethode zu wählen.

Hund lernt entspannt an lockerer Leine zu laufen

Schritt-für-Schritt Trainingsplan

  1. Schritt 1 – Grundhaltung: Bleibe ruhig und selbstbewusst. Dein Hund spürt Anspannung und wird schneller nervös.
  2. Schritt 2 – Aufmerksamkeit gewinnen: Mit Blickkontakt und sanften Kommandos die Aufmerksamkeit auf dich lenken. Alternativ Klickertraining nutzen.
  3. Schritt 3 – Belohnungsbasiertes Training: Immer dann belohnen, wenn der Hund locker neben dir läuft. Futter, Lob oder Spielzeug.
  4. Schritt 4 – Richtungswechsel: Wechsel die Richtung plötzlich, wenn der Hund zieht. Das lehrt Flexibilität und stärkt die Aufmerksamkeit.
  5. Schritt 5 – Schrittweise steigern: Zunächst nur kurze Strecken trainieren, dann Dauer und Ablenkung erhöhen (andere Hunde, Straßenverkehr).

Trainingstechniken im Überblick

Es gibt verschiedene Ansätze:

  • Positive Verstärkung: Belohnung für korrektes Verhalten (Clicker oder Leckerli).
  • Stop-and-Go Methode: Leine anhalten, sobald der Hund zieht, und erst weitergehen, wenn er lockert.
  • Richtungswechsel: Leichtes Zurücklenken und Richtungswechsel, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  • Hilfsmittel: Brustgeschirre, die Druck gleichmäßig verteilen, und spezielle Trainingsleinen.

Tipps für unterschiedliche Hundetypen

  • Welpen: Kurze Einheiten (5–10 Minuten), viele Belohnungen, spielerisches Lernen.
  • Erwachsene Hunde mit Ziehgewohnheiten: Konsequenz, Ruhe und wiederholtes Training.
  • Starke oder aktive Hunde: Breite, gepolsterte Geschirre, Leinen mit Rollenfunktion und kontrollierte Ablenkungstraining.

Hilfsmittel (optional)

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